In unserer Familie gibt es ab sofort ein weiteres Mitglied

und zwar den Kater

* Gandhi *

 

Gandhi war ein sogenannter Notfallkater und sein Schicksal schien schon so gut wie beschlossen.

Aber Dank eines sehr lieben Tierarztes, nämlich dem   Dr. med. vet. Uwe Linzer

in Koblenz, blieb ihm die

* Euthanasie * Gott sei Dank erspart.

Aber ich berichte lieber von Anfang an.

Vor ca. zehn Tagen kam meine Tochter Meike nach Hause und erzählte mir,

naja, wem auch sonst, sie kennt ja mein Herz für Notleidende, egal ob Mensch oder Tier, dass ihre Freundin Tina, sie arbeitet bei dem netten Tierarzt, ihr erzählte, dass sie einen Notfallkater in der Praxis hätten, der total lieb und verschmust sei.

Diese Ausage von Tina war schon einzigartig, denn sie mag eigentlich lieber Hundis.

Gandhi, wir gaben ihm nach Anweisung aus höheren Sphären den Namen, wurde einfach von seinen Menschen die umgezogen sind, mutterseelenalleine zurückgelassen.

Er stromerte draussen herum und vor lauter Kohldampf durchwühlte er Müllsäcke nach Freßbarem... wie das ein kleiner Kämpfer, der überleben will, halt so macht !

Einige kleine Informationen über das einsame Leben Gandhis bekam der TA von dem Herrn, der ihn mit dem gebrochenen Vorderbein zu ihm brachte.

Wie der Kleine zu dem Bruch kam ist jedoch ungewiss.

Besagter Herr wußte auch ungefähr wo Gandhi ursprünglich hingehörte und der TA machte daraufhin die Besitzerin ausfindig und berichtete ihr was passiert war.

Diese Dame hatte aber keinerlei Interesse mehr an ihrem Tier und meinte kalt:

"Er kann eingeschläfert werden!"

Das ist einfach unfassbar !!

Der Arzt meinte nur " ist gut, wenn sie meinen...dann mache ich es !"

Natürlich tat er das nicht !

Auf eigene Kosten operierte er den Kleinen, kastrierte ihn auch gleich, und bietet ihm, bis alles verheilt ist und er das Bein wieder gut belasten kann, freie Kost und Logie.

Er sitzt jetzt in einer großen Box und erträgt alles ganz lieb und geduldig.

In der Praxis bleiben könne er aber nicht, so sagt Tina, und wenn niemand gefunden würde ihm am Ende vielleicht noch das Tierheim drohe falls sich nicht ein Besitzer für ihn finden ließe.

Spätestens jetzt war ich ja bereits butterweich, auch wenn ich nach Picacho's Tod keine weitere Katze mehr haben wollte, der Schmerz, wenn sie einmal gehen müssen ist einfach zu brutal.

Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt ! -:))

Ich sagte dann zu Meike: "Wenn sich niemand für ihn findet, holen wir ihn zu uns !" Ufffff

Nach einigen Tagen erzählte sie mir aber dann, dass sich eine Frau, deren Katze gerade gestorben war, für den Kater interessierte.

OK, dachte ich, dann soll das wohl so sein..... Denkste !

Montag rief Tina bei uns an und berichtete, dass die Frau abgesagt hätte, weil ihr Mann keine dritte Katze mehr haben möchte.

Da ich ja an die Vorsehung glaube, mußte das so kommen, denn nachdem wir Gandhi gestern besucht haben, stand fest, dass er einfach zu uns gehört, und dies hat er auch demonstriert, indem er sofort auf den Arm von Franz wollte

und sofort laut zu schnurren begann. -:))

Natürlich schnurrte er auch wie ein Weltmeister bei

Meike, Tina und mir, ist ja wohl klar, gell !!

Er wußte sofort bei wem er sich einschleimen muß, hihihi !!!

Wir haben alle gleich das Herz an ihn verloren, denn er ist so lieb und süß.

Hoffentlich ist Lara auch der Meinung !!!

Mit Nano wird es keine Schwierigkeiten geben!!!

Bis ca. 5. Dezember muß er noch das Krankenlager hüten

und dann können wir ihn abholen.

Er kommt dann sozusagen als kleines Nikoläuschen zu uns.

Wir freuen uns auf ihn !

Seine Krankenbox

Auf Tina's Arm





Bericht von Gandhi's Einzug  Willkommenschenkis für Gandhi

Fotos von Gandhi

© 2003 - 2009 Helga Colja Email: Lara & Nano